Einstimmig wurde auf der Generalversammlung 1973 entschieden, die SVD-Sportanlage Schritt für Schritt weiter auszubauen. Nur 18 Monate später war dann bereits der Saal des Sportheims auf seine heute bekannte Größe erweitert. Viele freiwillige Helfer aus nah und fern hatten tagelang geschuftet, um dieses Großprojekt in die Tat umzusetzen. Sie alle haben sich mit dem Erweiterungsbau ein Denkmal geschaffen, das dann pünktlich zum 25-jährigen Vereinsjubiläum eingeweiht wurde.

Richtungsweisende Generalversammlung
Die 1970er-Jahre waren für die Entwicklung des SV Dörfleins eine prägende Zeit. Im Jahre 1973 legten die Teilnehmer der Generalversammlung den Grundstein dafür, dass sich das Sportgelände deutlich vergrößern sollte. Als erstes Großprojekt war die Erweiterung des Sportheims geplant, denn das Grundbauwerk aus dem Jahr 1967 war für die über 250 Mitglieder inzwischen deutlich zu klein geworden. Der damalige erste Vorsitzende Erwin Braun machte sich im Vorfeld besonders um den Erweiterungsbau bemüht, schließlich war er Bauingenieur von Beruf. Durch seine Planunterlagen sparte er dem Verein mehrere tausend Mark an Kosten, die so in die weiteren Bauschritte investiert werden konnten.

Zahlreiche Gönner halfen auf der Baustelle
Nach entsprechenden Vorarbeiten konnte am 21. Juli 1973 mit den ersten Arbeiten am Erweiterungsbau begonnen werden. Zuschussanträge an den Landkreis Bamberg und den Kreisjugendring hatten Erfolg. Eine eigens initiierte Spendenaktion, die von den Mitgliedern und Gönnern des Sportvereins kräftig unterstützt worden war, brachte dem Verein rund 4.000 DM an Unterstützungsmitteln ein. Doch von Anfang an war klar, dass das immense Bauvorhaben nur verwirklicht werden konnte, wenn die Mitglieder selbst mit Hand anlegen würden, denn nur so konnten die Baukosten auf ein Minimum reduziert werden. Also übernahm Michael Braun, der Vater Erwin Brauns, als ehemaliger Maurerpolier die Oberaufsicht über das Baugeschehen. Nahezu täglich verbrachte der damals 69-Jährige viele Stunden auf der Baustelle. Und nur dank einer hervorragenden Zusammenarbeit unter den Mitgliedern war es schließlich möglich, über Weihnachten 1973 bereits Richtfest zu feiern. Ein halbes Jahr später war die Erweiterung des Sportheims bereits nahezu fertiggestellt. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme beliefen sich auf etwa 200.000 DM.

Einweihung eröffnete Festmonat
Die Einweihung des nagelneuen Sportheims wurde dann im Rahmen des 25-jährigen Vereinsjubiläums begangen. Stadtpfarrer Georg Eizenhöfer segnete am 14. Juli 1974 die Räumlichkeiten in einem festlichen Akt. Die Zeremonie ging anschließend in einen Frühschoppen über, im Zuge dessen der neue Gästesaal ein erstes Mal bis auf den letzten Platz vollbesetzt war. Etwa einen Monat lang wurde der 25. Geburtstag des Sportvereins nun gefeiert. Weitere Programmpunkte waren unter anderem ein mehrtägiges Jugend- und ein AH-Turnier, eine Volkswanderung rund um den Kreuzberg, ein Festkommers im neuen Gästesaal des Sportheims und natürlich die Kirchweih im August.




































