1979 | Der SVD spielte nun „höher“

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Mit der Aufschüttung des Hauptspielfelds wurde beim SV Dörfleins in den Jahren 1978 und 1979 eine Welle an Modernisierungsmaßnahmen in Gang gesetzt. Auch über den Spielfeldrand hinaus entwickelte sich das SVD-Gelände dadurch zu einer prächtigen Vorzeigesportanlage.

Vom Säugries an das Sportgelände

Im März 1978, kurz nach dem Start der Fußball-Rückrunde in der Bezirksliga, rollten auf dem SVD-Sportgelände einmal mehr die Bagger an. Das in die Jahre gekommene Hauptspielfeld sollte höhergelegt und modernisiert werden. Schon im Dezember 1977 erhielt der SV Dörfleins die Bewilligung über großzügige Zuschüsse seitens der Bundesrepublik Deutschland, mithilfe derer das kostspielige Unterfangen durchgeführt werden konnte.

Vom benachbarten Säugriessee wurde dafür zunächst eine Menge Humus auf das Fußballfeld gefahren. Dies sorgte vor allem bei den örtlichen Landwirten für Zorn, denn die Transportfahrten hatten auf den Feldwegen schnell seine Spuren hinterlassen. Erst als Bürgermeister Karl Popp erklärte, dass sich die Stadt Hallstadt zeitnahe um die Säuberung und Wiederherstellung der beschädigten Feldwege kümmern wird, ebbten die Beschwerden weitestgehend ab.

Die Feldwege in Richtung Säugriessee hatten sehr unter der Aufschüttung des Hauptspielfeldes zu leiden.

Nicht nur das Spielfeld wurde modernisiert

Nachdem der als Auffüllungsmaterial genutzte Humus schließlich vollständig an Ort und Stelle angekommen und verdichtet war, begann im Juli 1978 der Einbau von Drainagerohren, um den Hauptplatz zukünftig nach Belieben bewässern und entwässern zu können. Über eine nun aufgeschüttete Kiesschicht wurden dann nochmals rund 15 Zentimeter Humuserde mit insgesamt 180 Tonnen Sand verarbeitet. Für die Feinplanie und das Neuansäen des Rasens holte man sich anschließend professionelle Hilfe einer Gartenbaufirma, die ihre Arbeiten im Frühjahr 1979 fertigstellte.

Um die beiden Sportplätze künftig näher miteinander zu verbinden, wurden während der Baumaßnahme die dazwischenliegenden Bäume abgeholzt. Ferner wurden Pflasterarbeiten am Spielfeldrand unterhalb des Sportheims angestellt und ein neuer Treppenaufgang errichtet. Als schließlich auch der neu aufgeschüttete Fußballplatz fertiggestellt war, erstrahlten sowohl das Haupt- als auch das Nebenspielfeld in einem tollen Glanz.

Durch die Modernisierung der Anlage wurde das SVD-Areal zu einem wahren Schmuckkästchen.

Städtische Unterstützung nicht unerheblich

Nun wurde seitens des Sportvereins die Suche nach einem Rasenpfleger und Platzwart angestrebt. Letztlich zeigte sich die Stadt Hallstadt bereit, zumindest in finanzieller Hinsicht für die allgemeine Sportplatzpflege aufzukommen. Mäharbeiten mussten jedoch vom Verein selbst übernommen werden. Im Januar 1979 überbrachte die Stadtverwaltung dem SVD dann noch die positive Nachricht, dass der Parkplatz neben dem Sportgelände in naher Zukunft weiter ausgebaut werden würde. Somit wurde das gesamte Areal bald schon zu einem echten Schmuckstück, das sich bis heute bewährt gemacht hat – unter anderem für die Kirchweih.


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